Am 22.02.2026 trafen sich, auf Einladung der Fachschaft Taekwon-Do, knapp 30 Taekwondoin zum Bruchtestlehrgang an der großen Halle in Laer. In diesem Lehrgang wurden die Grundlagen der Bruchtesttechniken, Gefahren (und deren Vermeidung) bei der Ausführung sowie die praktische Umsetzung von Bruchtests gelehrt.

Der Referent Thomas Schaepers ( 8.Dan TKD) begann mit den theoretischen Aspekten zu den möglichen Materialien bei Bruchtests und deren Besonderheiten (Holz, Ytong, Dachpfannen, Steine, Flusskiesel, Dachlatten, Baseballschläger, etc.) sowie den Techniken. Auch die richtige Positionierung aller Beteiligten, die richtige Haltetechnik sowie der Schutz aller Beteiligten waren wichtige Aspekte und sind immer zu beachten. Daher kann ein Bruchtest niemals “auf die Schnelle” durchgeführt werden. Die Gefahr, hierbei Beteiligte oder Zuschauer zu verletzen wäre zu groß.

Anschließend wurden einige ausgewählte Techniken auf Schlagpolster geübt, um die richtige Anwendung der körperlichen “Waffen” zu trainieren. Die nächste Stufe bestand darin, die Techniken auf Übungsbrettern aus Kunststoff anzuwenden. Dabei wurde auf die korrekte Haltung der Bretter und die saubere und kontrollierte Ausführung der Techniken geachtet. Während die Kinder und Jugendlichen mit den gelben und dünneren Brettern trainierten, ging es bei den Schwarzgurten und Erwachsenen mit den schwarzen Brettern direkt in die Vollen.
Hier wurde der Fokus auf die in den DAN-Prüfungen vorgeschriebenen Reihenbruchteste gelegt, bei denen 4 Bretter ohne Unterbrechung zerstört werden müssen.

Schlußendlich standen die Holzbretter im Fokus. Zwischen 1 cm und 3cm dick, mal geleimt oder natürlich gewachsen, waren die Übungsobjekte, welche – nach etwas zögerlichem Beginn – mit Begeisterung durch Füße, Fäuste und Handkanten zu Kleinholz verarbeitet wurden.
Nach über 4 Stunden waren fast alle Bretter zerschlagen und (bis auf wenige leichte Blessuren) alle Teilnehmer ganz geblieben.

Kategorien: Taekwondo